
Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Partnerin
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Dr. Maren Gräfe, LL.M., Rechtsanwältin und Steuerberaterin, Gründungspartnerin, studierte in Osnabrück Rechtswissenschaften und promovierte rechtsvergleichend im Bereich des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts bei Prof. Dr. Dres. hc. Theodor Baums. Nach beruflichen Stationen bei Flick Gocke Schaumburg und der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Hamburg, Zürich und München, leitete sie als Partnerin den Bereich „Unternehmerfamilien & Family Offices“ bei der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft deutschlandweit. In 2021 gründete Frau Dr. Gräfe die gkn Gräfe Klümpen-Neusel PartG mbB und führte das Münchener Team in 2025 in die von ihr gegründete GRÄFE Tax & Legal GmbH.
Die Beratungsschwerpunkte von Frau Dr. Gräfe liegen in der steuerlichen, rechtlichen und strategischen Vermögensstrukturierung, Fragen der Family und Corporate Governance sowie dem Aufsetzen von professionellen Vermögens- und Family Office Strukturen unter rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten und der (grenzüberschreitenden) Investmentbesteuerung. Daneben widmet sich Frau Gräfe der steuerlichen und rechtlichen Unternehmensnachfolgeplanung. Frau Gräfe ist Autorin in verschiedenen steuerlichen Kommentaren, hat zusammen mit Dr. Karin Ebel ein Werk zur Professionalisierung von Familienvermögen im ESV Verlag herausgegeben und hält regelmäßig Vorträge und Schulungen.
Sie ist zudem seit Beginn 2024 Aufsichtsrätin beim Carl Hanser Verlag und Gründerin und Geschäftsführerin der Tax Tec Lab GmbH.
Maren Gräfe hat einen strategischen Blick, sie denkt nicht nur in Recht und Steuern, sondern stellt wirtschaftliche und familiäre Folgefragen. Durch ihr großes und interdisziplinäres Netzwerk hat sie gelernt, Fragen über den Tellerrand zu stellen und auch säkulare Entwicklungen und Zukunftsthemen in ihre Beratung zu integrieren. Es gibt zudem keine one fits all Lösungen, sondern es kommt auf die persönlichen, wirtschaftlichen und familiären Ziele des Mandanten an. Lösungen müssen zudem zur DNA des Mandanten und zu dessen Werten passen. Jemand, der noch sehr unternehmerisch dynamisch investiert muss nicht zwingend an vorweggenommen Erbfolge zur Steuerersparnis denken, und so wirtschaftliche Freiheitsgrade verlieren. Zumindest bieten sich hier andere Lösungen an.
Frau Gräfe ist zudem gerade in familiären Konfliktsituationen daran interessiert empathische und nachhaltige Lösungen zu finden und familiäre Gräben zu glätten. Hierbei arbeitet sie auch mit Mediatoren und sogar Psychologen zusammen.
Beratung von Gründern beim Exit/Unternehmensverkauf und Aufsetzen von FO Strukturen:
Errichtung von Familien-Stiftungen zur Vorbereitung einer steuerlich und inhaberstrategisch optimalen Verkaufsstruktur: Begleitung des Aufsetzens von drei Stiftungen (individuelle Satzungsentwürfe), samt Abstimmung mit der Stiftungsaufsicht sowie der Übertragung der Unternehmensanteile. Erarbeitung eines Satzungskonzepts, welches Verkauf als mögliches Szenario berücksichtigt. Entsprechende Konzeptionierung der Übertragungsverträge. Entwicklung einer individuellen Governance zur Etablierung der Stiftungen als Family Offices der Gesellschafter nach potentiellem Verkauf. Nunmehr laufende rechtliche Beratung der Stiftung (Vorbereitung von Sitzungen, Protokollen, Familienbuch) und Begleitung des laufenden Steuerberaters bei Sonderfragen der Compliance. Nach Verkauf: Entwicklung einer steuerlichen Anlagestrategie und Etablierung von FO Strukturen.
Beratung eines Familienstamms eines größeren Familienunternehmens:
Errichtung und Begleitung eines laufenden erbschaftsteuerlichen Screenings für ein großes Familienunternehmen (Verschonungsanalyse, Verwaltungsvermögensquote). Daneben Neufassung der Testamente eines Gesellschafterstamms, um latente Gefahren der Aufdeckung stiller Reserven in den bestehenden Dokumenten zu vermeiden. Daneben sollen bei den einzelnen Kindern Potentiale zur steueroptimalen vorweggenommenen Erbfolge in bereits signifikant bestehendes Privatvermögen auf Enkel identifiziert und Maßnahmen (Familiengesellschaften) ergriffen werden. Der Senior plant zudem die Einbringung seiner Restanteile in eine gemeinnützige Stiftung.
Senior eines größeren Familienunternehmens:
Umfassende Nachfolgestrukturierung bei einem großen Familienunternehmen: Verschonungsanalyse nach §§13a/b ErbStG über den gesamten Konzern mit mehr als 100 Gesellschaften; Überlegungen zu Maßnahmen zur Umstrukturierung der Bilanzseite zwecks erbschaftsteuerlicher Optimierung; Möglichkeiten der Einbringung der Gruppe in neue Familienstruktur zwecks erbschaftsteuerlicher Optimierung und zur Vermeidung von Wegzugsbesteuerung. Neufassung aller Nachfolge- und Vorsorgedokumente. Strukturierung des privaten Vermögens und Investmentvermögens; Ausnutzen von Möglichkeiten der steuerlich optimalen Verteilung zwischen Ehegatten, einschließlich güterrechtlicher Maßnahmen (Güterstandsschaukel, Familienwohnheimkonzepte); Restrukturierung des international belegenen Vermögens zur Vermeidung von Doppelbesteuerungsrisiken. Verteilung innerhalb der Familien – Moderation und Ausgleich. Bereinigung von unerkannten Schenkungsteuersachverhalten innerhalb der Familie.
Vermögensträger/Unternehmer mit SFO und Holding inklusive Restanteil an einem operativen Unternehmen (rd. 500 Mio. EUR):
Erstellung von Notfalldokumenten (Unternehmertestament, Vollmachten, Patientenverfügungen) unter Berücksichtigung persönlicher und strategischer Ziele sowie erbschaftsteuerlicher Gestaltungsspielräume (besondere Berücksichtigung von Patchwork Beziehungen). Sodann Planung möglicher struktureller Veränderungen in der Halte und Gesellschaftsstruktur zum einen zum Zwecke der Vereinfachung, aber auch ggfs. zur Nutzung von Potentialen der erbschaftsteuerlichen Betriebsvermögensverschonung. Maßnahmen zur steuerlich optimierten vorweggenommenen Erbfolge, einschließlich Überlegungen zur Implementierung einer oder mehrerer Familienstiftungen (zum einen zur Gewährleistung eines funktionierenden Family Offices und der Vermögensverwaltung nach einem möglichen Versterben des Seniors als auch zur Vermeidung von Wegzugssteuern im Erbfall). Güterrechtliche Maßnahmen zur steuerfreien Übertragung von Vermögenswerten zwischen Ehegatten. Regelmäßige Begleitung von Sonderprojekten (Strukturierung einer Oldtimersammlung, Erwerb von Vermögensgegenständen im Ausland/Auslandsinvestments (Vermeidung von Doppelbesteuerungsthemen), neue unternehmerische (tw. grenzüberschreitende) Tätigkeiten). Teilweise Neustrukturierung von Family Office Strukturen im Bereich der Leistungsverrechnung zur Vermeidung steuerlicher Fallstricke. Übernahme der laufenden Steuerberatung (Steuererklärungen und Jahresabschlüsse, USt-VA, LSt) für rund 10 Rechtseinheiten (sowohl GmbHs, GmbHs & Co. KGs, einzelne GbRs) und die Familienmitglieder (6 Personen) Etablieren eines Cash-Managementsystems sowie eines Tax Compliance Management Systems. Enge Verzahnung mit den Mitarbeitern des SFO.
Unternehmerfamilie operativem Unternehmen und Beteiligungs-SFO (Unternehmenswert größer4 Mrd. EUR. Reines Privatvermögen größer 70 Mio. EUR (Immobilien, Wertpapiervermögen) sowie signifikante VC und PE Beteiligungen mit Wertsteigerungspotential):
Erstellung von Notfalldokumenten (Unternehmertestament, Vollmachten, Patientenverfügungen). Begleitung der Familie (in Zusammenarbeit mit dem Family Officer und dem laufenden Steuerberater zur Vermeidung eines erbschaftsteuerlichen Großerwerbs im Todesfall. Hierzu vorbeugende testamentarische Regelungen und Planung und Umsetzung der Abschirmung des Privatvermögens und des PE/VC Beteiligungsbesitzes: Errichtung einer deutschen Familienstiftung als neue Holding und Single Family Office Ebene. Etablierung eine familiengerechten Governance. Güterrechtliche Überlegungen im Familienkreis. Überlegung zur schrittweisen erbschaftsteuerlich schonenden Übertragung von Anteilen am operativen Unternehmen, ggfs. mit Nießbrauchskonstrukten. Verschonungsanalyse gemäß §§ 13a/b ErbStG und Bewertung, ggfs. bilanziell strukturelle Maßnahmen zur Ausgangslagenverbesserung. Heranführung der Next Gen an die operative Unternehmensführung.
Veröffentlichungen, Vorträge und Aktivitäten von Dr. Maren Gräfe
I. Aufsätze / Beiträge
II. Kommentierungen & Bücher
III. Vorträge und Fachveranstaltungen extern
IV. (Web)Seminare mit INTES (seit 2012 wiederkehrend) und der ESV:
V. Podcasts
Vortragsaktivitäten